SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

Sozial. Engagiert. Für unsere Gemeinde.

SPD-Berg will zuverlässige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung vor Ort

Nach Auffassung von Kreis- und Gemeinderätin Erna Späth sei der Standard aber keineswegs gesichert, da es insbesondere bei den Hausärzten immer größere Probleme bei der Praxisübernahme gebe, nachdem die bewährten Mediziner in den verdienten Ruhestand gegangen seien. Angesichts einer stetig älter werdenden Bevölkerung sei die vertrauensvolle lokale Gesundheitsversorgung von größter Bedeutung für die Zukunft und auch eine Voraussetzung für eine attraktive Gemeinde.

 

Medizin: „Die Klinik verkommt zum Marktplatz“

Chefchirurg Reiner Gradinger übt scharfe Kritik an seiner Zunft. Entscheidungen über Eingriffe orientieren sich immer öfter mehr am Geld als an der medizinischen Notwendigkeit.
Das kommt dabei heraus, wenn Ärzte zu unternehmerischem Denken erzogen (und manchmal wohl auch gezwungen) werden.

 

Kopfpauschale: Schwarz-gelber Unsinn

Bei der angekündigten Kopfpauschale … hätten alle die gleiche Prämie zu zahlen, egal wie hoch ihr Einkommen ist. Bruttoentgelte im oberen Bereich würden demnach entlastet, im unteren Entgeltbereich läge die Belastung dagegen höher als heute. Gleichzeitig soll der Arbeitgeberanteil von derzeit 7,0% eingefroren werden.
Da die Gesundheitskosten aber stärker steigen als die Arbeitnehmerverdienste, wären die Arbeitgeber fein raus; die über die Jahre wachsende Lücke müssten die Mitglieder über dann steigende Prämien alleine schließen…

 

Neue Medikamente:Zusatznutzen für Patienten ist oft null

Natürlich müssen wirklich neue und innovative Medikamente auch einen gewissen Preis haben, der das Risiko, mit einer Entwicklung zu scheitern, genauso abdeckt wie die hohen Kosten, die durch die Sicherheitsvorgaben der Behörden für Tests am Menschen entstehen. Doch das rechtfertigt nicht jeden Traumpreis. Und es gibt jede Menge Scheininnovationen.

 

Versicherte sollen hundert Euro Zusatzbeitrag zahlen

Rund ein Dutzend Krankenkassen werden wohl schon bald Zusatzbeiträge erheben - in Höhe von fast hundert Euro pro Jahr, darunter auch die DAK. Mittelfristig droht allen gesetzlich Versicherten eine Erhöhung. Auch weil die Regierung lieber auf Klientel- als Sparpolitik setzt …

 

Was ist eigentlich aus der Schweinegrippe geworden?

H1N1 und die Pharmariesen - Steuergeld für Impfstoff-Forschung
Der Bund hat die Entwicklung eines Pandemie-Serums bei GSK und Novartis gefördert – mit 10 Millionen Euro.
Immer mehr Infizierte, immer mehr Tote: An Horrormeldungen über die Schweinegrippe fehlte es Ende 2009 nicht. Doch wirklich gefährlich war nur die mediale Panikmache.

 

Der nette Herr Minister Rösler und seine gar nicht netten Ziele

Das bewährte, 126 Jahre alte Solidarsystem soll abgeschafft und durch ein privatwirtschaftliches ersetzt werden. Die Kopfpauschale ist das Ziel.
Das soll ein Vorbild für uns sein? Man zerstört eine soziale, solidarische Krankenversicherung, ersetzt sie durch ein unsoziales, gewinnorientiertes System und “federt” die unsozialen Folgen dann mit enormen Summen aus Steuergeldern ab. Gnade uns Gott!
In einem privatwirtschaftlichen Versicherungssystem kommt es teuer, dass nicht nur die eigentlichen Krankheitskosten zu bezahlen sind, sondern auch noch die Rendite der Investoren.

 

Keine weitere Privatisierung von Gesundheitsrisiken

Zu den gesundheitspolitischen Diskussionen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:
Der SoVD lehnt jede Ausweitung von Zusatzbeiträgen ab. Durch Zusatzbeiträge wird das Kostenrisiko einseitig auf die Versicherten abgewälzt. Arbeitgeber werden aus ihrer Mitverantwortung entlassen.

 

50 Millionen Amerikaner ohne Krankenversicherung!

Im Land, das sich als das Zentrum der Welt definiert hat, sind 50 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung.
Dieses Land finanziert zwar viele Kriege zur Durchsetzung amerikanischer Interessen, kann seinen Bürgern aber nicht einmal eine ordentliche Versorgung der Armen und Kranken garantieren.
Präsident Obama versucht wieder einmal die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung - und wird als Kommunist qualifiziert. Ein seltsames Land!

 

Die elektronische Gesundheitskarte - Schilda in Deutschland!

Sie ist noch lange nicht am Markt, doch der Wirbel, den die elektronische Gesundheitskarte schon heute verursacht, ist schwer zu toppen. Neuestes Ärgernis für die Versicherten: Wer sich künftig weigert, seiner Kasse sein Passbild zur Verfügung zu stellen, muss damit rechnen, dass diese im Gegenzug nicht mehr für die Arztkosten aufkommt.

 

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