Allgemein
Zur Zeit ist viel öffentliches Geld unterwegs, um die Kaufkraft im Land zu stärken und die Konjunktur zu beleben.
Viele nutzen dabei die Gelegenheit zum Mitnehmen und Kassieren!
Weniger Demokratie wagen - Von der Demokratie zur Postdemokratie
Mit der Demokratie steht es nicht zum Besten: Ihre Umfragewerte sinken, an die Wahlurnen treibt sie immer weniger Menschen und die Parteien verlieren kontinuierlich Mitglieder. In Europa ist sie auch noch kaum angekommen, und mit dem Export in ferne Länder hapert es beträchtlich.
Das kurze Wort zum langen Abschied heißt “Postdemokratie”.
Sieben Jahre nach den Anschlägen vom 11. September zeigt ein Blick auf die Welt : Das Primat des Militärischen hat neue Probleme geschaffen, die gefährlicher anmuten als die alten. Vor allem ist es Washington nicht gelungen im Verlaufe von immerhin sieben Jahren, eine klare einfache Botschaft zu vermitteln : Wir verteidigen uns gegen den Terror, aber wir führen keinen Kreuzzug gegen den Islam.
Dass der liebe Gott mit Politikern spricht, Baumaßnahmen vorschlägt, Länder in Kriegen unterstützt oder sie sogar zu Kriegen aufruft, nun, diese Auffassung war tatsächlich in Europa zuletzt 1914 modern. Heute halten wir Politiker, die glauben, dass Gott mit ihnen redet, in Europa eher für therapiebedürftig. Zum ersten Mal bekommen die USA vielleicht eine Präsidentenperson, die nicht nur Frau ist, sondern auch verrückt ist und gaga! Eine Doppelpremiere! Ehrlich gesagt: Ich kann, was den Grad des Wahnsinns betrifft, keinen großen Unterschied erkennen zwischen jemandem, der von Gott den Auftrag bekommt, im Irak einzumarschieren, und jemandem, den Allah damit beauftragt, das World Trade Center einzuäschern. Ich bin zuversichtlich, dass Gott selbst es ähnlich sieht.
Hat man wirklich geglaubt, der global agierende militärisch-industrielle Komplex mit seinen Lobbyisten würde weltweite Friedenspolitik hinnehmen. Ein neuer West-Ost-Konflikt oder die immer brauchbare islamistische Bedrohung ermöglichen neue Rüstungsausganen und Profite zu Lasten der Sozialhaushalte. Dies wäre ein wichtiges Thema im Gegensatz zu Boris Becker, Michael Ballack oder A. Ypsilanti. Diese will bekanntlich den Kommunismus in Hessen einführen. Die SPD sollte zu alten Wurzeln zurückfinden: einer Politik des sozialen Ausgleichs im Inland und einer Politik der guten Nachbarschaft - Friedenspolitik.
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