Mit der erneuten Forderung, Großbanken zu zerschlagen, reagiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf den Prozess vor dem Bundesgerichtshof um Zinswetten (CMS Spread Ladder Swaps), mit denen die Deutsche Bank zahlreichen Unternehmen und Kommunen Millionenverluste beschert hat. Laut Medienberichten warnte der Anwalt der Deutschen Bank die Richter vor einer “zweiten Finanzkrise”, sollten sie das Institut zu Schadensersatz gegenüber dem klagenden Unternehmen verpflichten.
Die Vorstellung, dass der Westen den Gipfel menschlicher und gesellschaftlicher Entwicklung verkörpert, ist allgemein akzeptiert. Vom Westen selbst und von den anderen – der zweiten und dritten Welt, dem globalen Süden. Dabei basiert diese Vorstellung gleich auf zwei Trugschlüssen. Die Entwickeltheit des Westens ist ein Mythos
In der nordugandischen Provinzstadt Gulu spielte sich jahrelang ein seltsames Schauspiel ab. Allabendlich kamen Tausende von Kindern, die kleinen Geschwister auf dem Rücken, in die Stadt und legten sich zum Schlafen auf die Strassen nieder. Hintergrund ist, dass die Kinder von ihren Eltern in die Stadt geschickt wurden, um sie vor Mord und Verschleppung in den Nächten zu schützen.
Lidl wünscht sich was: einen Mindestlohn von 10 Euro für alle Branchen in Deutschland. In Deutschland arbeiten viel zu viele Menschen für zu wenig Geld, viele müssen “aufstocken”, um auf ein Existenzminimum zu kommen. Gleichzeitig gibt es hierzulande keinen gesetzlichen Mindestlohn – im Gegensatz zu den meisten EU-Ländern.
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac sieht in dem neuen Wochenbericht des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) einen wichtigen Beitrag zur Debatte um die Verteilung der Krisenlasten. "Der Bericht macht einen wesentlichen Zusammenhang ganz deutlich: Die derzeitige Schieflage des Bundeshaushaltes ist Bestandteil einer Umverteilung der Krisenlasten nach unten", sagte Steffen Stierle vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.
| Besucher: | 1023689 |
| Heute: | 186 |
| Online: | 2 |