Der Sophie-Scholl-Platz mit dem kleinen angrenzenden Sophie-Scholl-Park in der Mitte von Berg und somit der Gemeinde Berg ist bereits nach der Widerstandskämpferin der „Weißen Rose“ benannt und nun hat die Kommune die Straßen im neuen Baugebiet „Am Ludwigskanal“ den Mitgliedern der Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus gewidmet. Nach Aussagen von Bürgermeister Helmut Himmler sind Plätze, Tafeln und Straßen Orte des Erinnerns an die „dunkelste Zeit unserer nationalen Geschichte“.
Die Gemeinde Berg ist seit 30.03.2011 schuldenfrei und verfügt über geordnete Gemeindefinanzen, eine solide Steuer- und Finanzkraft und ist demzufolge auch in 2014 und in den kommenden Jahren in der Lage, intensiv und stetig in die soziale und technische Infrastruktur Bergs mit seinen 34 Orten zu investieren. Der bewährte Kurs der strikten, sparsamen, investiven Haushaltspolitik wird daher konsequent und ohne Abstriche fortgesetzt.
Im Gemeinderat Berg herrschte nunmehr große Zustimmung zur neuen Machbarkeitsstudie, die nach einem Ankauf von Grundstücken am Schul- und Sportgelände durch die Gemeinde erstellt wurde und den Neubau einer vergrößerten Zweifachturnhalle am jetzigen Standort am Hallenbad ermöglicht. Mit dem Schulsportplatz kann somit ein attraktives Sportzentrum für die Gemeinde Berg entstehen.
In der Gemeinde Berg wird der Besuch der Kindergärten in Zukunft weitgehend frei sein, nachdem die vielfältigen Angebote der Ganztagsbetreuung ebenfalls ohne wesentliche Kosten angeboten werden. Der Freistaat Bayern leistet seit September 2013 für das letzte Kindergartenjahr (Vorschuljahr) einen Elternbeitragszuschuss in Höhe von monatlich 100 Euro pro Kind und beginnt ab dem Betreuungsjahr 2014/2015 in die Förderung des zweiten Kindergartenjahres (Vor-Vorschuljahr) mit monatlich 50 Euro pro Kind.
Bürgermeister Helmut Himmler verdeutlichte in Regensburg bei einer Besprechung im Staatlichen Bauamt mit den Baudirektoren Josef Kreitinger und Josef Gich - zuständig für Straßenbauprojekte des Staates im Lankreis Neumarkt - die unabdingbare Notwendigkeit der Ortsumfahrung von Berg, die im derzeit wirksamen 7. Ausbauplan für Staatsstraßen in Bayern mit 1. Dringlichkeit vermerkt ist.
Bürgermeister Helmut Himmler berichtete von "erfreulicher Bewegung" in Sachen Gleichstrompassage Ost-West, die durch das Gemeindegebiet geführt werden sollte. Der Netzplaner Amprion will nach entsprechenden Ankündigungen bei der Bundesnetzagentur eine neue Alternative einbringen. Demnach könnte die Stromtrasse dann an der A 9 entlangführen. Damit wären Altdorf und Berg völlig entlastet.
Die Sozialdemokraten werden demnächst ein Fachgespräch mit den Schulleitern der Neumarkter Gymnasien zur Thematik "Schulfrieden in Gymnasien" führen. Die SPD in Bayern geht von einer Regellaufzeit von 9 Jahren an den bayerischen Gymnasien aus. Die Sozialdemokraten fordern schon lange mehr Zeit und weniger Druck für Kinder in der Schule. Für diese Position gebe es inzwischen einen parteiübergreifenden Konsens.
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