Bei einem Treffen von SPD-Politikern aus den Nachbargemeinden Burgthann und Berg war man unisono der Auffassung, dass umfassende Kinderbetreuung und Ganztagsangebote an den Schulen in Zukunft wichtige Standortfaktoren seien bei der Frage, ob junge Familien in ihrer Heimat bleiben wollen oder wo aus den Städten abwandernde Familien ihren neuen Wohnsitz nehmen. Vor dem Hintergrund des sog. demographischen Wandels müsse man sich im Großraum Nürnberg entsprechend positiv positionieren.
Zur Thematik "Außenstelle der Fachhochschule Nürnberg in Neumarkt" stellten die SPD-Vertreter im Kreistag fest, dass es keinerlei Entwicklung in dieser offenen Frage gebe. Von der Staatsregierung sei kein klares befürwortendes Signal des Modellprojektes erkennbar und die Stadt werde hingehalten, obwohl sie den Bau des Fachhochschulgebäudes - eigentlich eine staatliche Aufgabe - übernehmen würde.
Die Berger Sozialdemokraten wollen das Hallenbad an der Schulstraße erhalten und generalsanieren. Jetzt besuchten die Berger Sozis unter Führung der Bürgermeister Helmut Himmler und Georg Späth zusammen mit der Wasserwacht mit Vorsitzendem Michael Zaschka an der Spitze das Hallenbad in Kümmersbruck bei Amberg.
Ein sehr weitgehender Konsens in der Frage der Sanierung und somit der Bestandssicherung des Berger Hallenbades konnte am Samstag bei einer Klausurtagung des Gemeinderats erreicht werden. Somit herrscht in dieser Frage Klarheit.
Unterschiedlich waren hingegen die Meinungen hinsichtlich Sanierung oder Neubau einer Turnhalle.
Die Gemeinde Berg sei demzufolge extrem stark durch diese Stromtrasse bedroht und er werde sich massiv gegen diese Planungen stellen. Himmler bezeichnete die vorliegenden Skizzierungen als „Unverschämtheit und nicht gelungenen und demzufolge schlechten Witz“. Es gelte in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden im Nürnberger Land sowie im Landkreis Neumarkt die eigenen vitalen Interessen zu wahren.
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