Warum werden wir von Medien, die in der Regel Aktionären gehören, Tag für Tag über neue Bedrohungslagen in Georgien, die bösen Russen, den islamistischen Terror berieselt? - Das Stockholmer Friedeninstitut hat jetzt die Gründe benannt. Aktionäre machen mit Kriegen und Konflikten beste Profite und wir Steuerzahlen finanzieren die Rüstung. Im Gegenzug werden Leistungen des Sozialstaats gekürzt.
Hat man wirklich geglaubt, der global agierende militärisch-industrielle Komplex mit seinen Lobbyisten würde weltweite Friedenspolitik hinnehmen. Ein neuer West-Ost-Konflikt oder die immer brauchbare islamistische Bedrohung ermöglichen neue Rüstungsausganen und Profite zu Lasten der Sozialhaushalte. Dies wäre ein wichtiges Thema im Gegensatz zu Boris Becker, Michael Ballack oder A. Ypsilanti. Diese will bekanntlich den Kommunismus in Hessen einführen. Die SPD sollte zu alten Wurzeln zurückfinden: einer Politik des sozialen Ausgleichs im Inland und einer Politik der guten Nachbarschaft - Friedenspolitik.
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