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Lohnkluft in Deutschland wächst

Veröffentlicht am 26.08.2008 in Bundespolitik

Immer mehr Arbeitnehmer müssen Minilöhne und Leiharbeit akzeptieren, um über die Runden zu kommen, obwohl der Wohlstand steigt. Minilöhne heute sind Armut und Sozialkosten von Morgen - diese bezahlt dann der Steuerzahler. Daher sind menschenwürdige Mindestlöhne eine Notwendigkeit.

Löhne stürzen ab
Schwindende Tarifbindung, Privatisierung und Arbeitsmarktreformen haben das Lohngefüge dramatisch verändert. Der Vormarsch des zügellosen Kapitalismus hat auf dem Arbeitsmarkt tiefe Spuren hinterlassen: Die Lohnkluft wächst, ein Teil der Beschäftigten ist finanziell abgestürzt. Die Realeinkommen von Geringverdienern sind in den vergangenen Jahren um fast 14 Prozent gesunken - betroffen ist ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland. Dagegen konnten Besserverdienende ein reales Plus verbuchen. Das berichten Forscher der Uni Duisburg-Essen in einer Analyse, die der Frankfurter Rundschau vorliegt und die morgen in den WSI-Mitteilungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stifung veröffentlicht wird.
Quelle: FR

 

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