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BMW verhandelt über raschen Stellenabbau ohne Kündigungen

Veröffentlicht am 29.05.2020 in Soziales & Familie

Die Krise drängt BMW zu schnellem Handeln: Der Münchner Autobauer will den Stellenabbau beschleunigen. Der Vorstand verhandelt mit dem Betriebsrat darüber, wie er ohne betriebsbedingte Kündigungen möglichst bald rund 6000 der weltweit 126.000 Arbeitsplätze streichen kann.

“Die bisher getroffenen Entscheidungen reichen nicht aus, um die BMW Group bestmöglich durch diese enorm schwierige Situation zu steuern”, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter. Personalchefin Ilka Horstmeier sagte, neben dem Abbau von Zeit- und Urlaubskonten sowie Kurzarbeit “kommen wir nicht umhin, jetzt weitere Maßnahmen zu ergreifen”.
Geprüft werde, Mitarbeiter zwei oder drei Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter mit einer Abfindung früher in den Ruhestand zu schicken. Die rund 800 fertig werdenden Azubis sollen übernommen werden. Aber junge Mitarbeiter sollen sich für ein Studium oder eine Qualifizierung freistellen lassen können mit der Garantie, danach wieder bei BMW arbeiten zu können. Statt Urlaubsgeld soll es mehr Urlaubstage geben, 40-Stunden-Verträge auf 35 Stunden gekürzt werden.
Quelle: n-tv

Anmerkung JK: Tja, so geht Kapitalismus. Die Familie Quandt/Klatten bekommt als Mehrheitseigner von BMW 700 Millionen Euro an Dividenden ausgezahlt. Diejenigen die das Geld erarbeitet haben schmeißt man raus.

 

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