Die Vereine von Stöckelsberg in der Gemeinde Berg hatten die Bürgerinnen und Bürger geladen und das Sportheim der Juralöwen war dann am Samstagabend bis zum letzten Platz gefüllt. Neben verschiedenen Filmen wurde den Besuchern ein Buffet geboten, das von den Vereinen des Dorfes finanziert worden war.
Schon beim Neujahrsempfang der Gemeinde Berg hatte Bürgermeister Helmut Himmler von einem „wahrlich guten Jahr 2014“ in der Gemeinde gesprochen. Trotz umfangreicher Investitionstätigkeit in den Bereichen technische und soziale Infrastruktur sei das Jahr mit einem Überschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro abgeschlossen worden.
In seinem Beitrag über die Situation in Neumarkt riet der Berger Bürgermeister Helmut Himmler zu einem "offensiven Umgang" mit der Flüchtlingsthematik, die große Chancen für das Land in einer überalternden Gesellschaft mit zu wenigen Kindern biete. Im Rahmen einer Modernisierungsstrategie könne nunmehr auch die traditionelle deutsche Realitätsverweigerung beendet werden. Entgegen den irrealen Bekundungen der Konservativen sei Deutschland seit 50 Jahren Einwanderungsland.
Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann forderte als stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Kommunen gegen die Gleichstrompassage Süd-Ost“ die Anwesenden auf, in der derzeit entscheidenden Phase nicht müde zu werden und sich weiterhin mit Aktionen gegen die Trasse zu wehren. Als „Augenwischerei“ bezeichnete Thumann die nun vorgelegte Verlängerung der Trasse in Richtung Windkraftanlagen in die Nähe der Ostsee. Für Thumann war klar, dass durch die Leitung – ob über die 70 Meter hohen Masten und per Erdverkabelung hauptsächlich „dreckiger Strom“ aus dem Braunkohleabbaugebiet in den Süden von Bayern geleitet werden soll.
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