SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

Sozial. Engagiert. Für unsere Gemeinde.

Wirtschaftsweiser Lars Feld: „Deutschland geht es so gut wie nie“

Veröffentlicht am 06.01.2016 in Bundespolitik

Der Wirtschaftsweise Lars Feld mahnt zu mehr Gelassenheit: Die Deutschen hätten zu viel Angst. Das Wachstum nütze allen, eine zu große Lücke zwischen Arm und Reich sei nicht zu befürchten.

Das dumme Geschwätz dieses Pseudo-Ökonomen.

Das dumme Geschwätz dieses Pseudo-Ökonomen und Wirtschaftsweisen von Merkels Gnaden erinnert zunehmend an die Propaganda in der Endphase der DDR. Warum haben wohl so viele Menschen so eine große Abstiegsangst? Doch wohl deshalb, weil diese Angst in Zeiten von Hartz IV und Armutsrenten auf Grundsicherungsniveau für viele realistisch und berechtigt ist.
Ansonsten sind Felds schönmalerische Behauptungen immer hart am Rande einer direkten Lüge: „Deutschland geht es gesamtwirtschaftlich so gut wie nie“ ist zwar angesichts der desaströsen Exportmanie und der krassen Unterfinanzierung der öffentlichen Infastruktur auch unwahr, aber angesichts des steigenden BSP argumentierbar und weniger gelogen als „allen Deutschen geht es gut“, was so ähnlich klingt. „Das Wachstum nutze allen gesellschaftlichen Schichten.“ – irgendwie schon, aber den einen kommt ein größerer Teil zugute und den anderen gar keiner, und komischerweise den Reichen immer der größte Teil. „Eine zu große Lücke zwischen Arm und Reich sei nicht zu befürchten.“ – ein Teileingeständnis, daß die Schere zwischen reich und arm immer weiter aufgeht, und gleichzeitig die Teilleugnung. Wer bestimmt eigentlich, ob die „Lücke“ „zu groß“ ist – Feld? Wäre eine gesellschaftliche Ungleichheit wie in den USA oder wie in einigen Ländern Afrikas „nicht zu groß“? „Mit einem Absturz sei derzeit nicht zu rechnen“ – was soll die Modifikation „derzeit“ ausdrücken? Ist das nicht die argumentative Absicherung genau für den Fall, daß eben doch kurz- oder mittelfristig eine scharfe Rezession kommt? Wieso spricht Feld nicht von einer „Konjunkturdelle“ oder einem milden Abschwung, sondern von einem „Absturz“ – weil er genau den in Wahrheit befürchtet?

 

Counter

Besucher:1023662
Heute:632
Online:6