
Was wurde Angela Merkel früher nicht alles vorgeworfen: Sie sei mutlos, immer nur in Trippelschritten unterwegs, sie drehe ihr Fähnchen nach dem Wind. Kalt, pragmatisch – aber irgendwie auch berechenbar und damit für viele angenehm unaufgeregt.

Was wurde Angela Merkel früher nicht alles vorgeworfen: Sie sei mutlos, immer nur in Trippelschritten unterwegs, sie drehe ihr Fähnchen nach dem Wind. Kalt, pragmatisch – aber irgendwie auch berechenbar und damit für viele angenehm unaufgeregt.
Die verlässliche Ruhe selbst eben.
Das ist Merkel zwar geblieben – eine, die nicht mit den Flügeln schlägt und keinen Schaum vor dem Mund hat. Aber genau vor einem Jahr hat sich – mit den Flüchtlingen – doch eine neue Kanzlerin gezeigt. Eine mit Emotionen; eine, die Humanität dem Chaos vorzieht. „Wir schaffen das!“ – das war und ist in erster Linie ein Aufmunterungsruf, der wohl eher gegen Merkels Willen zum Slogan ihrer Kanzlerschaft emporstieg.
Quelle: Tagesschau
Anmerkung JK: Unsere Leserinnen und Leser mögen die Wortwahl verzeihen, aber hier überfällt einem einfach nur noch der Brechreiz. Welche Art von Journalismus soll das sein? Anders kann es in Nordkorea auch nicht klingen. Vielleicht sollte sich Frau Ulrich bei Kim Jong-un als Regierungssprecherin bewerben.
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