SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

Sozial. Engagiert. Für unsere Gemeinde.

Bsirske ruft zu Kampf gegen Schwarz-Gelb auf

Veröffentlicht am 02.10.2009 in Soziales

Ver.di-Chef Bsirske fürchtet nach dem schwarz-gelben Wahlsieg den sozialen Kahlschlag. Noch bevor die Koalition geschmiedet ist, mahnt der Gewerkschafter: „Es ist Zeit, aufzustehen!“
“Wir müssen damit rechnen, dass soziale Auseinandersetzungen sich zuspitzen“, schrieb Frank Bsirske in der „taz“ vom Freitag. Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di wandte sich vor allem gegen die Vorstellungen der FDP.

Nach seiner Ansicht bedeutet das Programm der FDP: „Steuern runter, den Sozialstaat aushöhlen, mehr Industrieförderung, weniger Arbeitnehmerrechte, weniger Umweltschutz und vor allem: kein wirksames Rezept gegen Lohndumping.“ Er fürchte, dass sich die Probleme nicht lösten, sondern verschärften, schrieb Bsirske.
Quelle: Focus

Anmerkung WL: Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, ist entsetzt über den Protestaufruf des verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske gegen ein demokratisches Wahlergebnis. „Der Aufruf zu Protesten durch den Gewerkschaftschef gegen die künftige schwarz-gelbe Koalition in Berlin ist ein unglaublicher Vorgang. Die neue Bundesregierung ist die Folge einer demokratischen Wahl. Das sollte auch der Verbandsfunktionär akzeptieren“, sagte der CDU-Fraktionschef.
„Herr Bsirske stellt mit seinen Äußerungen das Prinzip der Einheitsgewerkschaft infrage. Er setzt sich über die Interessen zahlreicher verdi-Mitglieder hinweg.
Solche Äußerungen sind ganz typisch für das Demokratieverständnis für die Konservativen. Sie meinen einmal in vier Jahren seine Stimme abzugeben genüge. Dass zu einer lebendige Demokratie auch der Druck von unten gehört, ist ihnen fremd. Die Arbeitgeberverbände dürfen aber Druck machen.

 

Counter

Besucher:1023662
Heute:53
Online:4