
Am zweiten Tag ihres Gipfels hat die Nato eine weitere Unterstützung Afghanistans beschlossen. Doch das bestimmende Thema bleibt die Osterweiterung des Militärbündnisses.

Am zweiten Tag ihres Gipfels hat die Nato eine weitere Unterstützung Afghanistans beschlossen. Doch das bestimmende Thema bleibt die Osterweiterung des Militärbündnisses.
Der ehemalige Sowjetpräsident Michail Gorbatschow soll der Nato Kriegstreiberei vorgeworfen haben.
Im Westen ist Michail Gorbatschow bis heute das Gesicht des „guten Russlands“. Er gilt als einer der Väter der deutschen Einheit. Als der Politiker, der „Glasnost“ und „Perestroika“, also Offenheit und Umgestaltung in Richtung Westen brachte. Als Mann, dessen Worte bis heute Gewicht haben.
Dieser Michail Gorbatschow soll nun gesagt haben, die Nato gehe „von einem Kalten Krieg zu den Vorbereitungen für einen heißen (Krieg) über“. So zitiert ihn die Nachrichtenagentur Interfax. Die Rhetorik des Nato-Gipfels von Warschau wirke wie eine Kriegserklärung an Russland, so der 85-Jährige. Russland werde dadurch zu harten und gefährlichen Reaktionen provoziert. (…)
Ähnlich äußerte sich in Deutschland Hans-Christian Ströbele. „Was wäre los, wenn Putin robuste Truppen nach Kuba ins Manöver schickte?“, fragte der Grünen-Politiker bei Twitter.
Quelle: Deutschlandfunk
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