Irak-Krieg forderte bislang über eine Million Tote
Das US-amerikanische Forschungsinstitut »Just Foreign Policy« in Washington hat in seinem neuesten Informationsbulletin informiert, dass den eigenen Untersuchungsergebnissen zufolge bislang 1.366.350 Irakerinnen und Iraker seit Beginn der US-Invasion im März 2003 ihr Leben verloren haben.
Somit sei diese Zahl mindestens zehn Mal höher als die Angaben, die normalerweise von US-Medien gemacht wurden, und stellen nach Ansicht des Instituts sogar den Genozid in Ruanda in den Schatten.
Das Institut unterstrich, dass die Regierenden der USA als unmittelbar verantwortlich für die Massaker gelten müssten. Das sei auch der Grund dafür, dass sie sich der Bekanntgabe von genauen Zahlen über die durch ihren Krieg gegen das arabische Land entstandenen menschlichen Verluste unter den Irakern zu entziehen versuchen.
»Just Foreign Policy« versteht sich selbst als unabhängige Organisation, deren Ziel eine Reform der US-Außenpolitik im Interesse der großen Mehrheit der US-Amerikaner ist.
Quelle 1: Red Globe