SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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Unter Bombenteppichen wächst kein Frieden

Veröffentlicht am 21.09.2015 in Bundespolitik

„Wir müssen unser Verhältnis zu Russland ändern. Die Schlüssel zur Beendigung des Krieges in Syrien liegen in Moskau und Washington.

Eine drohende Eskalation des Krieges mit russischer Unterstützung auf der einen und westlicher Unterstützung auf der anderen Seite wird die Flüchtlingszahlen noch weiter in die Höhe treiben. Das müssen wir verhindern“, hat SPD-Chef Gabriel jetzt erklärt. Aber was folgt daraus? Wird Gabriel bei Obama vorsprechen und ihn im Auftrag der deutschen Bundesregierung zur Beendigung der zerstörerischen Kriegspolitik der USA im Nahen Osten auffordern? Wird er für eine Einstellung der Sanktionen gegenüber Russland eintreten, Putin nach Berlin einladen und ihn auffordern, zusammen mit den USA eine politische Lösung des Syrien-Konfliktes zu suchen? Viele deutsche Journalisten, vor allem in der Springer-Presse, haben schon wieder den Kampfanzug angezogen und wollen den Frieden in Syrien auch mit deutscher Beteiligung herbeibomben. Wann lernen diese Schreibtischhelden endlich, dass unter Bombenteppichen kein Frieden wächst? Und was die Flüchtlinge angeht: Die Welternährungsorganisation hat nicht genügend Geld, um die Millionen Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens zu versorgen – sie müssen hungern. Warum drückt Gabriel nicht sofort eine Entscheidung durch, die deutschen Mittel zu verdoppeln oder zu verdreifachen, um die unhaltbaren Zustände in diesen Flüchtlingslagern zu beenden?
Quelle: Oskar Lafontaine via Facebook

 

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