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UBS betreut 36.000 deutsche Stiftungen in Liechtenstein

Veröffentlicht am 22.04.2009 in Wirtschaft

Fahnder: “Ausmaß der Steuerhinterziehung gigantischer als angenommen”
Die Geschäfte der Schweizer Bank UBS mit deutschen Steuerflüchtlingen sind offenbar umfangreicher als bisher bekannt.
Liebe Steuerzahler und arbeitende Menschen: Menschen in Arbeitslosigkeit werden in unserem Land gerade von denjenigen wohlhabenden Mitbürgern verhöhnt, die Steuern in gigantischem Ausmaß hinterziehen und ihr Vermögen in sog. Steueroasen schaffen.

Das geht aus einem vertraulichen Papier der UBS-Vermögensverwaltung hervor, das Frontal21 vorliegt. Danach betreute die UBS Anfang vergangenen Jahres für deutsche Kunden allein in Liechtenstein rund 36.000 Stiftungen, weitere rund 14.000 in anderen Steuer-Oasen. Die UBS will die Zahlen auf Anfrage weder bestätigen noch kommentieren.
Quelle: frontal21

Die Union ist die beste Freundin der SteuerhinterzieherLange hat die Union einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung stur abgeblockt. In Steueroasen aktive Unternehmen - die gewiss niemals auf die Idee kämen, die dortigen Ministeuersätze auszunutzen - würden dadurch unter Generalverdacht gestellt, hieß es.

Jetzt will die Union dem Entwurf doch zustimmen. Aber erst, nachdem sie das ohnehin softe Gesetz noch weicher gekocht hat - so weich, dass es bei näherem Hinsehen zu zerfallen droht. Dabei sind die laut Entwurf von den Steueroasen geforderten Abkommen über eine Auskunftserteilung in Steuersachen ohnehin ein Witz. Die Steuerbehörden müssen bereits wissen, wer in welcher Steueroase bei welcher Bank sein Geld geparkt hat, um eine Anfrage starten zu können. Sie müssen also vor der Frage schon die Antwort kennen. Solche nichtssagenden Abkommen zu unterschreiben, dürfte keiner Steueroase schwer fallen.
Quelle: taz

 

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