
Was lange währt, wird endlich gut – KI in der Berger Verwaltung
Der Gemeinderat Berg hat am 11.12.2025 die Einführung eines virtuellen Mitarbeiters auf Basis Künstlicher Intelligenz beschlossen. Die SPD-Fraktion begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, da damit ein erster konkreter Teil des bereits vor rund 1,5 Jahren von ihr eingebrachten und beschlossenen KI-Antrags umgesetzt wird. Ziel ist eine Entlastung der Verwaltung und eine bessere Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger.
Die Digitalisierung der Verwaltung ist kein Selbstzweck, sondern eine notwendige Antwort auf steigende Anforderungen, begrenzte Ressourcen und den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach besseren Services. In der Gemeinderatssitzung vom 11. Dezember 2025 wurde mit der Einführung eines virtuellen Mitarbeiters auf Basis Künstlicher Intelligenz ein wichtiger Schritt in diese Richtung beschlossen.
Ein Beschluss mit Vorgeschichte
Die SPD-Fraktion hat sich bereits vor rund 1,5 Jahren intensiv mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Gemeindeverwaltung beschäftigt. Unser damaliger Antrag zur Einführung generativer KI zielte darauf ab, die Verwaltung zu entlasten, Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern. Dieser Antrag wurde vom Gemeinderat grundsätzlich befürwortet und beschlossen.
Der nun gefasste Beschluss zur Einführung eines KI-gestützten virtuellen Mitarbeiters ist aus unserer Sicht ein erster, greifbarer Schritt, diesen Weg auch praktisch zu gehen.
Was kann der virtuelle Mitarbeiter leisten?
Der virtuelle Mitarbeiter agiert als intelligenter Dialogassistent – vergleichbar mit einem Chatbot – und kann wiederkehrende Bürgeranliegen automatisiert bearbeiten, zum Beispiel zu:
-
Abfallentsorgung
-
Öffnungszeiten
-
Zuständigkeiten
-
Antragsformularen
Dabei ist er:
-
rund um die Uhr erreichbar (24/7)
-
DSGVO-konform, ohne Verarbeitung personenbezogener Daten
-
mehrsprachig (über 100 Sprachen)
Das entlastet die Verwaltung spürbar und verbessert gleichzeitig die Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger.
Entlastung für Menschen – nicht Ersatz
Uns als SPD-Fraktion ist wichtig zu betonen:
Der Einsatz von KI bedeutet keinen Abbau von Arbeitsplätzen. Im Gegenteil. Der virtuelle Mitarbeiter übernimmt repetitive Standardanfragen, sodass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf das konzentrieren können, was menschliche Kompetenz erfordert: persönliche Beratung, individuelle Anliegen und komplexe Entscheidungen.
Genau diese Entlastung war ein zentraler Gedanke unseres ursprünglichen KI-Antrags.
Umsetzung mit kommunaler Erfahrung
Mit der Cosmema GmbH aus Gaimersheim wurde ein Anbieter gewählt, der auf kommunale Digitalisierung spezialisiert ist und bereits hunderte Kommunen in Bayern betreut. Die Einführung erfolgt datenschutzkonform, skalierbar und mit langfristiger Preisstabilität – ein wichtiger Aspekt angesichts knapper öffentlicher Mittel.
Unser Fazit
Der Beschluss vom 11.12.2025 zeigt:
Gute Kommunalpolitik braucht manchmal Geduld – aber sie wirkt, wenn man dranbleibt.
Die Einführung des virtuellen Mitarbeiters ist ein sichtbares Ergebnis unserer frühen Initiative zum Thema Künstliche Intelligenz und ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, bürgernahen und zukunftsfähigen Verwaltung in Berg.
SPD Berg – moderne Verwaltung. Mit Maß. Mit Menschlichkeit.