In der Hartz-IV-Reform und der Rente mit 67 sieht die SPD-Basis nach SPIEGEL-Informationen die Hauptgründe für die katastrophale Niederlage bei der Wahl.
In der Hartz-IV-Reform und der Rente mit 67 sieht die SPD-Basis nach SPIEGEL-Informationen die Hauptgründe für die katastrophale Niederlage bei der Wahl.
Bei einer Befragung aller Ortsvereine wurden neben dem “Verhältnis zur Linken” außerdem häufig “fehlende Glaubwürdigkeit der SPD”, “Profil- und Farblosigkeit” sowie “Entfremdung der Partei von Mitgliedern und Bevölkerung” als Ursachen für den Absturz auf 23 Prozent im vergangenen September genannt.
Auf die Frage, was im Wahlkampf besonders positiv gewesen sei, verzeichneten die Auswerter als häufigste Antwort “nichts”, Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier wurde nur “gelegentlich” genannt. Als besonders negativ wurden die “fehlende Mobilisierung” und der “Zustand der Bundes-SPD” empfunden.
Für die Zukunft wünschen sich die Genossen vor allem Mitgliederbefragungen: 54 Prozent der Ortsvereine meinen, dieses Instrument solle “auf jeden Fall” eingesetzt werden, 37 Prozent entschieden sich bei dieser Frage für “eher ja”. Auch Mitgliederentscheide werden gewünscht, lediglich ein Fünftel ist skeptisch oder lehnt sie ab.
Quelle: Spiegel Online
Anmerkung: Das hätte die Parteiführung auch ohne Befragung wissen können, wenn sie sich an der Basis der SPD umgehört hätte.
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