Studie: Bürgergeld kostet 40 Milliarden Euro
Das Bürgergeld soll nach dem Willen der FDP Hartz IV ersetzen und alle steuerfinanzierten Transfers – Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Kinderzuschlag und Wohngeld – zusammenfassen. Den Anspruch für einen Alleinstehenden beziffert die FDP im Schnitt auf 662 Euro pro Monat.
Laut IZA würde eine sofortige Umsetzung der Reform die öffentlichen Haushalte mit zusätzlich 40 Milliarden Euro belasten.
Studie: Bürgergeld kostet 40 Milliarden Euro
Das Bürgergeld soll nach dem Willen der FDP Hartz IV ersetzen und alle steuerfinanzierten Transfers – Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Kinderzuschlag und Wohngeld – zusammenfassen. Den Anspruch für einen Alleinstehenden beziffert die FDP im Schnitt auf 662 Euro pro Monat.
Laut IZA würde eine sofortige Umsetzung der Reform die öffentlichen Haushalte mit zusätzlich 40 Milliarden Euro belasten. Grund sei, dass der Anreiz für Erwerbstätige mit geringem Einkommen, ihren Job aufzugeben und stattdessen das Bürgergeld in Anspruch zu nehmen, steige.
Christoph Butterwegge, Soziologe an der Universität Köln, hält das Bürgergeld für eine “sozialpolitische Mogelpackung”. Die geplante Pauschalierung der Transferzahlung werde den Bedürfnissen der einzelnen Betroffenen nicht gerecht. Butterwegge fürchtet, dass mit dem Bürgergeld die “Lohnflexibilität nach unten” erhöht werden soll. Es wirke wie “ein Kombilohn für alle”, in dem das Existenzminimum Betroffener zwar gesichert sei, diese aber noch schlechter entlohnte Jobs annehmen müssten.
Quelle: Rheinische Post Online