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Merkel und zu Guttenberg Gastredner bei der PR-Agentur INSM

Veröffentlicht am 03.06.2009 in Bundespolitik

Merkel und zu Guttenberg Gastredner bei der PR-Agentur INSM - ein Kommentar
„Erfolg made in Germany: Die soziale Marktwirtschaft“ war der Titel einer Diskussionsveranstaltung der arbeitgeberfinanzierten Propaganda-Agentur Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) standesgemäß im Hotel Adlon in Berlin. Merkel hielt die Grundsatzrede, zu Guttenberg sprach das Schlusswort. Eingeladen hat der Kuratoriumsvorsitzende der INSM und das frühere Aufsichtsratsmitglied der HRE Hans Tietmeyer, den Merkel zum Leiter der Kommission der internationalen Finanzmärkte machen wollte.

Merkel und zu Guttenberg Gastredner bei der PR-Agentur INSM - ein Kommentar
„Erfolg made in Germany: Die soziale Marktwirtschaft“ war der Titel einer Diskussionsveranstaltung der arbeitgeberfinanzierten Propaganda-Agentur Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) standesgemäß im Hotel Adlon in Berlin. Merkel hielt die Grundsatzrede, zu Guttenberg sprach das Schlusswort. Eingeladen hat der Kuratoriumsvorsitzende der INSM und das frühere Aufsichtsratsmitglied der HRE Hans Tietmeyer, den Merkel zum Leiter der Kommission der internationalen Finanzmärkte machen wollte.

Diskutiert haben u.a. der GoldmanSachs-Berater und Vorsitzende der Expertengruppe „Neue Finanzarchitektur“ Ottmar Issing. Keine Berührungsängste zur INSM hatte auch der Chefredakteur des Handelsblatts Bernd Ziesemer.

Es gehört schon ein gehöriges Maß an Zynismus dazu, wenn die sich ausdrücklich selbst zum Neoliberalismus bekennende INSM, die propagandistisch alles versucht hat, die Zerstörung der sozialen Marktwirtschaft voranzutreiben, dies nun auch noch als Erfolgsmodell propagiert. Das ist so, als wenn die Fleischerinnung sich als weltweites Vorbild für die Vegetarier aufspielt. Sozial reden und radikalen Sozialabbau vorantreiben. Soziale Marktwirtschaft verkünden und Marktliberalismus durchsetzen.

Der Auftritt von Merkel und zu Guttenberg zeigt wie weit der Lobbyismus ins Zentrum der politischen Macht vorgedrungen ist, wenn man die Kanzlerin und den Wirtschaftsminister als Werbträger vor seinen Karren spannen kann.

„Es ist eine internationale Krise, die ausgegangen ist von einer internationalen Krise der Finanzmärkte. Eine solche Krise hätte es nicht gegeben, wenn wir weltweit die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft angewandt hätten“, sagte die Kanzlerin in einem Video, indem sie sich gar noch stolz auf ihren Auftritt zeigt.

Nach wie vor tut die Kanzlerin also so, als hätte sie selbst mit ihrer Politik nichts zur Krise beigetragen. Das ist das Lügenkonstrukt, mit dem das Weiter-so betrieben wird.

 

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