SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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Die Wirklichkeit des "Jobwunders" ist nicht erfreulich

Veröffentlicht am 15.08.2008 in Bundespolitik

Die Bundeskanzlerin erklärt dem staunenden Volk immer wieder, der Aufschwung sei bei den Bürgern angekommen und es gebe eine Million neue Jobs. Tatsächlich zugenommen haben Leiharbeit und Billigjobs.
Beim Bürger angekommen sind eine hohe Inflationsrate, stark gestiegene Preise für Energie und Lebensmittel. Der Lebensstandard sinkt für viele Menschen - entgegen dem Geschwätz der Politiker.

Immer noch weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als im Jahr 2000
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat trotz des jüngsten Anstiegs um etwa eine Million (von Ende 2005 bis Ende 2007) noch nicht wieder den Stand von Ende 2000 erreicht. Ende 2007 waren 1,6 Millionen weniger Männer und Frauen Vollzeit beschäftigt als Ende 2000. Dem stand ein Anstieg der Zahl der Teilzeitbeschäftigten um etwa 850.000 gegenüber. In der Altersgruppe von 25 bis unter 55 Jahre, also in der Altersgruppe, die u.a. die Hauptlast für die Finanzierung des Lebensunterhalts von Kindern trägt, waren Ende 2007 knapp eine Million Männer und Frauen weniger sozialversicherungspflichtig beschäftigt als Ende 2000.
Quelle: Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung

 

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