SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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Die Verlierer des Turbokapitalismus

Veröffentlicht am 07.11.2009 in Soziales

Mehr als 700 Millionen Menschen weltweit arbeiten in ungesicherten Jobs
Für die Autoren von Südwind ist die Errichtung freier Exportzonen ein entscheidender Katalysator für die Ausbreitung ungeschützter Beschäftigung. Ursprünglich hatten die Entwicklungsländer große Hoffnungen auf solche Zonen gesetzt, die sie seit den 1960er Jahren einrichteten. Hier gelten spezielle Anreize wie Zoll- oder Steuervergünstigungen für ausländische Investoren und die Firmen brauchen kaum Arbeits- oder Sozialgesetze befolgen. Zudem sind Gewerkschaften meist verboten.

Anfangs produzierten die Firmen arbeitsintensive Produkte wie Textilien oder Unterhaltungselektronik. Heute gibt es dort auch Wissenschaftszentren, Finanzplätze oder Logistik- und Tourismuszentren.
3500 solcher Exportzonen gibt es in 130 Ländern. Nur in wenigen Ländern hat es sich - gemessen an der Entwicklung der lokalen Wirtschaft - gelohnt, sie zu schaffen. Dazu zählen laut WTO und ILO China, Südkorea und Taiwan. Die UN-Organisationen plädieren für mehr staatliche Regulierung.
Quelle 1: SZ

 

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