SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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Welche Arbeitsplätze am Ende der Krise?

Veröffentlicht am 02.05.2010 in Wirtschaft

Die soziale Marktwirtschaft hat sich auch in der Krise bewährt.Ursula von der Leyen nutzte ihren Vortrag, um die Zeitarbeit zu verteidigen. Sie sei eine “Brücke in die Arbeit”.

Mit diesem immer wiederkehrenden Mantra eröffnete Gunter Thielen, der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, die Konferenz über die Wirtschaftskrise und die Herausforderungen, die auf den deutschen Arbeitsmarkt noch zukommen werden. Ausdrücklich lobte Thielen die viel kritisierten Krisenpakete der Bundesregierung. Besonders lobte er dabei “die mit Begeisterung aufgenommene Abwrackprämie”, die Regelung zur Kurzarbeit sowie die Kanzlergarantie, dass die Spareinlagen der Deutschen sicher seien. Mit diesen und weiteren Maßnahmen habe die Bundesrepublik, obwohl als Exportnation schwer von der Krise getroffen, die Krise relativ gut überstanden.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen nutzte ihren Vortrag, um die Zeitarbeit zu verteidigen. Sie sei eine “Brücke in die Arbeit”. Neun Prozent der Zeitarbeiter seien vorher niemals beschäftigt gewesen, so die Ministerin. Zwar gebe es Drehtüreffekte, jedoch sei es “besser, zeitweilig beschäftigt zu sein, als gar nicht beschäftigt zu sein”, so von der Leyen. Für sie sei es am wichtigsten, “die Menschen auf die sichtbar ihnen abzuverlangende Flexibilität vorzubereiten”, erklärte sie. Gleichzeitig warb sie für eine Neubesetzung des Begriffs der Rente mit 67. Dieses Wort müsse geändert werden in “Wie geht Arbeit bis 67?, da die Erhöhung des Renteneintrittsalters für die Menschen eine Chance darstelle. Noch nie in der Menschheitsgeschichte seien die Alten so fit wie heute gewesen. Deshalb müsse man sich nun mit der Frage auseinandersetzen, was man tun könne, “um diese gewonnenen Jahre mit Leben zu füllen”, so von der Leyen.
Quelle: Telepolis

 

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