Das IFO-Institut, geleitet von Professor (Un)Sinn, ist eine interessengeleitete Einrichtung, die seit Jahrzehnten gegen Arbeitnehmer polemisiert und grandiose Vorschläge zur Gesundung der Volkswirtschaft präsentiert: Löhne runter und Gewinne rauf.
Das IFO-Institut, geleitet von Professor (Un)Sinn, ist eine interessengeleitete Einrichtung, die seit Jahrzehnten gegen Arbeitnehmer polemisiert und grandiose Vorschläge zur Gesundung der Volkswirtschaft präsentiert: Löhne runter und Gewinne rauf.
Professor Sinns Erfolge auf dem Arbeitsmarkt
Der Grund für den Erfolg liegt in der Agenda 2010, die den implizit im deutschen Sozialsystem steckenden Mindestlohn gesenkt hat. Einerseits wurden zwei Millionen Personen von der Arbeitslosenhilfe auf die Sozialhilfe heruntergestuft, die nun ALG II heißt. Andererseits erhalten mittlerweile an die 1,3 Millionen Erwerbstätige Lohnzuschüsse. Wer mehr staatliches Geld fürs Mitmachen und weniger fürs Wegbleiben erhält, der ist eher bereit, zu einem kleineren Lohn zu arbeiten, als es sonst der Fall gewesen wäre – und zu einem kleineren Lohn gibt es auch mehr Jobs. Das war das Rezept, und es hat funktioniert.
Quelle: Wirtschaftswoche
Anmerkung: Sinn spricht ungeschminkt aus, worum es in der Agenda tatsächlich ging, nämlich Senkung des Mindestlohns, die Arbeitslosenhilfe zu senken, Lohnzuschüsse für die Arbeitgeber, ökonomischer Druck auf Arbeitslose, Arbeit zu jedem Preis und ohne Rücksicht auf die Zumutbarkeit anzunehmen. Sinn nennt das einen Erfolg, wir nennen das zynisch.
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