
Der Gemeinderat Berg hat am 11.12.2025 die Einführung eines virtuellen KI-Assistenten beschlossen. Damit wird ein SPD-Antrag aus dem Jahr 2024 umgesetzt, der mehr Digitalisierung, Effizienz und Bürgerservice in der Verwaltung zum Ziel hatte. Für uns ist klar: Das ist ein wichtiger erster Schritt – weitere müssen folgen.
In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 hat der Gemeinderat der Gemeinde Berg einstimmig die Einführung eines virtuellen Mitarbeiters auf Basis Künstlicher Intelligenz beschlossen. Damit wird ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, bürgernahen und effizienteren Verwaltung gegangen.
Der virtuelle KI-Assistent soll künftig als intelligenter Dialogassistent Bürgeranliegen rund um die Uhr beantworten. Typische Fragen – etwa zu Öffnungszeiten, Abfallentsorgung, Formularen oder Zuständigkeiten – können automatisiert und datenschutzkonform bearbeitet werden. Ziel ist es, sowohl die Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern als auch die Verwaltung spürbar von Standardanfragen zu entlasten.
Vorgestellt wurde das System von Dominik Schweiker von der Cosmema GmbH aus Gaimersheim, einem auf kommunale Digitalisierung spezialisierten Anbieter mit großer Erfahrung im bayerischen Kommunalbereich. Der Gemeinderat konnte sich im Rahmen einer Präsentation ein umfassendes Bild von Funktionsweise, Nutzen und rechtlichen Rahmenbedingungen machen.
Für die SPD-Fraktion ist dieser Beschluss ein wichtiger Meilenstein. Bereits vor rund eineinhalb Jahren hatte die SPD einen Antrag eingebracht, der den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Gemeindeverwaltung forderte – mit dem Ziel, Abläufe effizienter zu gestalten und den Service für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dieser Antrag wurde damals vom Gemeinderat beschlossen.
Nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ werden nun die ersten konkreten Schritte umgesetzt. Für die SPD-Fraktion ist jedoch klar:
Die Einführung eines virtuellen KI-Assistenten kann nur ein Anfang sein. Weitere digitale Angebote und intelligente Lösungen sollten folgen, um Verwaltung, Bürgerservice und interne Abläufe nachhaltig weiterzuentwickeln.
Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, das KI-Modul zeitnah zu implementieren und die entsprechenden Verträge abzuschließen. Die Kosten belaufen sich auf eine einmalige Einrichtungsgebühr sowie monatliche Betriebskosten; durch eine frühzeitige Einführung können dabei Förder- und Rabattvorteile genutzt werden.
Die SPD-Fraktion wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten und sich weiterhin dafür einsetzen, dass Digitalisierung in Berg konsequent, verantwortungsvoll und zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger vorangebracht wird.