SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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Gegen den Billigtarif

Veröffentlicht am 08.05.2011 in Soziales

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger möchte die beruflichen Einstiegsbedingungen für Volontäre verschlechtern und auch darüber hinaus bei Redakteuren deutlich einsparen.
Nun wird sich zeigen, ob die Journalisten, die sich jahrelang als Interessenvertreter der Arbeitgeber haben einspannen lassen, wenigstens aufwachen, wenn es ihnen selbst an den Kragen geht.

Der Deutsche Journalistenverband und die Gewerkschaften halten das für unzumutbar. Warnstreiks haben begonnen. [...]
Die Forderungen der Verlage sind erheblich: Sie wollen das Brutto-Einstiegsgehalt für Volontäre von zweitausend Euro brutto im Monat auf 1550 Euro absenken. Am oberen Ende soll die Gehaltsskala für Redakteure bei viertausend Euro brutto enden. Es soll nicht mehr 13,75, sondern nur dreizehn Monatsgehälter geben. An die Altersversorgung, das Presseversorgungswerk, sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils 2,5 Prozent des Bruttogehalts zahlen – bislang liegt der Anteil der Arbeitnehmer bei 2,5, jener der Arbeitgeber bei fünf Prozent. Zudem soll es in den Gehaltsklassen für die rund 14 000 Zeitungsredakteure nur noch vier Altersgruppen geben, bislang sind es sechs.
Quelle: FAZ

Vielleicht hat der unverschämte Vorstoß der Verleger ja auf diese Art und Weise auch eine heilende Wirkung?

 

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