Die Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko entwickelt sich zu einem beispiellosen Umweltdrama. Einmal mehr wird klar: Wir brauchen saubere Energie.
Die Propaganda des Kapitals ist so dämlich geworden, dass jeder intelligente Mensch "Sozialist" werden muss.
Die untergegangene Bohrstation Deepwater Horizon gehört zu Transocean Ltd und wird von BP betrieben. Marcus Baram berichtet in der Huffington Post, die Unternehmen hätten sich „auf aggressive Weise den im vergangenen Jahr von der Bundesbehörde vorgeschlagenen neuen Sicherheitsbestimmungen widersetzt, mit denen der in einer Studie erfassten hohen Zahl von Unfällen begegnet werden sollte“. Währenddessen hat BP allein im ersten Quartal dieses Jahres Gewinne von 5,65 Milliarden Dollar verbucht, was einer Steigerung von 135 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Quartal entspricht. Wie viel dieser zusätzlichen Einnahmen mag das Unternehmen wohl in Sicherheitsmaßnahmen gesteckt haben?
Ich finde es "gut" das dies passiert ist. Ich kann in diesem Fall nur hoffen, dass diese Ölpest die schönsten Strände der USA auf Jahre verdreckt - nur wenn die Menschen vor Ort die Auswirkungen sehen und spüren können, kann sich eine Verhaltensänderung etablieren. Im Moment ist Umweltschutz in den USA etwa so beliebt wie Sozialismus. Vielleicht ändert dieser Unfall etwas.