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Ausländerfeindlichkeit in Ostdeutschland

Veröffentlicht am 21.07.2009 in Bundespolitik

In den neuen Bundesländern leben wenig Ausländer, dennoch ist Rassismus einer aktuellen Studie nach weit verbreitet. Zudem fühlen sich 20 Jahre nach der Wende 23 Prozent der Ostdeutschen als Verlierer.
Mehr als ein Drittel aller Ostdeutschen ist einer neuen Studie zufolge ausländerfeindlich.

In den neuen Bundesländern leben wenig Ausländer, dennoch ist Rassismus einer aktuellen Studie nach weit verbreitet. Zudem fühlen sich 20 Jahre nach der Wende 23 Prozent der Ostdeutschen als Verlierer.
Mehr als ein Drittel aller Ostdeutschen ist einer neuen Studie zufolge ausländerfeindlich. 40 Prozent der Befragten in den neuen Bundesländern seien negativ gegenüber Ausländern eingestellt, obgleich nur zwei Prozent der Bevölkerung Ausländer seien, sagte der Präsident des Sozialverbands Volkssolidarität, Gunnar Winkler, am Montag bei der Vorstellung der Umfrage «Die Sicht der Ostdeutschen auf 20 Jahre friedliche Revolution».

Im Auftrag der Volkssolidarität hatte hierzu das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg rund 1900 Ostdeutsche befragt. Als mögliche Ursache der Fremdenfeindlichkeit nannte Winkler, dass die Menschen in der DDR «das Zusammenleben mit Ausländern nicht gekannt» und daher fremdenfeindliche Klischees übernommen hätten.

Nur elf Prozent zufrieden mit der Demokratie

Gleichzeitig habe für 67 Prozent der Befragten die Demokratie einen hohen oder gar sehr hohen Stellenwert, sagte Winkler. Zufrieden mit der Demokratie sind der Studie zufolge jedoch nur elf Prozent, mit dem politischen Einfluss sind sieben Prozent zufrieden.

 

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