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SPD Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz.

Wetter-Online :

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13.08.2019 09:33 Wir gegen rechts – Demokratische Ordnung stärken und verteidigen
Im Kampf für Demokratie und Freiheit will die SPD härter gegen Rechtsextremismus vorgehen – und für mehr Schutz vor rechter Gewalt sorgen. Die Demokratie müsse sich „viel konsequenter“ wehrhaft zeigen, heißt es im Beschluss des SPD-Präsidiums. In sieben Punkten soll die demokratische Ordnung gestärkt werden. Es geht um die Zerschlagung rechter Netzwerke, das Waffenrecht und

13.08.2019 08:53 Die Union muss endlich beim Klimaschutzgesetz liefern
Blockieren, verzögern, ablehnen – die Union will beim Klimaschutz nicht wirklich handeln, sondern nur schön reden, kritisiert SPD-Fraktionsvize Miersch. Er fordert von CDU/CSU ein schlüssiges Gesamtkonzept zum Klimaschutz. „Wir können es uns nicht länger leisten, am Sonntag Klimaschutz zu predigen und in der Woche die konkrete Umsetzung zu blockieren. Bisher verhindert die Union den notwendigen

11.08.2019 09:36 Wollen keine milliardenschweren Steuergeschenke verteilen
SPD-Fraktionsvize Achim Post lobt den Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Reform des Solidaritätszuschlags. Er stellt klar: Eine vollständige Abschaffung lehnt die SPD-Fraktion ab. „Mit dem Gesetzentwurf zur weitgehenden Abschaffung des Soli hält die Koalition Wort und entlastet Millionen von Bürgerinnen und Bürgern. Gerade auch Berufstätige mit niedrigerem oder mittlerem Einkommen profitieren davon. Zusammen mit den weiteren Entlastungen etwa

08.08.2019 08:54 150 Jahre Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei – SDAP „Die Eisenacher“
Zum Jahrestag der Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei – SDAP „die Eisenacher“ erklären der SPD-Geschichtsbeauftragte Dietmar Nietan und die Sprecher/innen des Geschichtsforums Kristina Meyer und Bernd Rother: Feinde der offenen Gesellschaft missbrauchen gegenwärtig in den Landtagswahlkämpfen in Ostdeutschland die großartigen Leistungen der Ostdeutschen für die friedliche demokratische Revolution in der damaligen DDR. In diesen Tagen erinnern wir uns

06.08.2019 20:53 Jahressteuergesetz 2019: klimafreundliches Verhalten fördern – Beschäftigte entlasten
Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften beschlossen. Damit wollen wir insbesondere klimafreundliches Verhalten steuerlich fördern. Außerdem sollen Beschäftigte steuerliche Erleichterungen erhalten. „Schwerpunkt des Gesetzentwurfs ist die steuerliche Förderung von umweltfreundlicher Mobilität: Die Steuervorteile für privat genutzte betriebliche Elektrofahrzeuge oder extern aufladbare Hybridfahrzeuge

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Montag-Montag! :

Die Woche fängt schon gut an!

Mathias Kneißl, als man ihm eröffnete, die Guillotine stehe für ihn bereit.

 

Großes Lob der SPD-Kreistagsfraktion für Mitarbeiter am Klinikum – neue Strategie erforderlich :

Gesundheit

Die SPD habe und werde sich immer gegen eine Privatisierung des Klinikums wenden. In Neumarkt solle die Krankheit der Menschen nicht den Profitinteressen börsennotierter Klinikketten und damit von Spekulanten unterworfen werden.

Das Klinikum Neumarkt mitsamt dem Standort Parsberg ist nach Einschätzung der Sozialdemokraten im Landkreis die für die 133 000 Landkreisbewohner wohl bedeutendste Einrichtung im Landkreis. Schließlich müsse in einem hoffentlich langen Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit jeder Mensch – oftmals in existentiellen bzw. lebensbedrohenden Situationen - das „Haus der Gesundheit“ aufsuchen in der Hoffnung, die Gesundheit wieder zu erlangen.

Die SPD-Kreisräte kamen zu einem Gespräch mit dem Personalratsvorsitzenden Richard Feihl sowie seinen Stellvertretern Oberarzt Dr. Kettner und Teamleiter Meixner (Pflege im Notfallzentrum) an die Nürnberger Straße, um die aktuelle Situation am Klinikum aus der Sicht der inzwischen 1 800 Beschäftigten zu erörtern.

Die Personalvertreter informierten über inzwischen 50 000 in Neumarkt und 8 000 in Parsberg aufgelaufene Überstunden im Bereich der Krankenpflege sowie ca. 10 000 Stunden bei den Ärzten.

Der Arbeitsdruck habe stetig zugenommen und für zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das er- und verträgliche Ausmaß deutlich überschritten. Steigende Fehlzeiten und größere Fluktuation der Mitarbeiter sei das inzwischen auch in Neumarkt eingetretene Problem. Es sei in Zukunft auch in ländlichen Räumen wie dem Landkreis Neumarkt ohnehin eine schwierige Aufgabe, das erforderliche Personal zu finden.

Auch die in den letzten zwei Jahren eingetretenen Defizite – so Dr. Kettner – seien keine Neumarkter Eigenart, sondern ein generelles Problem der Krankenhausfinanzierung und Folge der Gesundheitspolitik im Bund. Die Häuser in Neumarkt und Parsberg – so die Personalräte unisono – hätten sich mit ihren motivierten und leistungsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besser behauptet als andere vergleichbare Kliniken. Diese „Reserven“ mit all den durchgeführten Sparmaßnahmen seien aber nicht mehr steigerbar. „Die Erlöse reichen einfach nicht mehr für die erbrachten Leistungen. Wir bekommen von den Kassen zu wenig Geld“, meinte Richard Feihl. Die Kolleginnen und Kollegen möchten auch keine Auszahlung der Überstunden, sondern brauchen ihre Zeiten der Erholung, um die Belastungen der Arbeit auch in Zukunft erbringen zu können.

Die SPD-Kommunalpolitiker sprachen dem gesamten Personal an den „Gesundheitshäusern“ Neumarkt und Parsberg ihren Dank und Respekt aus. Durch deren Arbeit habe sich das Klinikum im Wettbewerb mit Kliniken der höchsten Versorgungsstufe in Nürnberg, Erlangen, Regensburg und Ingolstadt glänzend behauptet. Das Klinikum habe einen sehr guten Ruf weit über den Landkreis hinaus und demzufolge zahlreiche Patienten aus benachbarten Regionen. Das sei auch in Zukunft zur soliden Finanzierung der Häuser dringend erforderlich.

Stellvertretender Landrat Helmut Himmler würdigte die „herausragende Arbeit“ des demnächst ausscheidenden Vorstands Peter Weymayr. Er habe die Fachabteilungen und damit das Leistungsspektrum für die schwerkranken Menschen vor Ort stetig ausgeweitet auf inzwischen 26.000 stationäre und 48.000 ambulanten Patienten pro Jahr – und darüber hinaus immer baulich gewaltig investiert. Ergebnis sei ein absolut modernes Klinikum. Insofern habe sich Weymayr für das Klinikum und den Landkreis Neumarkt bleibende Verdienste erworben.

Auch die 2005 erfolgte Umwandlung des damaligen Kreiskrankenhauses in ein „Kommunalunternehmen“ habe sich als richtig erwiesen. Die SPD habe und werde sich immer gegen eine Privatisierung des Klinikums wenden. In Neumarkt solle die Krankheit der Menschen nicht den Profitinteressen börsennotierter Klinikketten und damit von Spekulanten unterworfen werden.

Die Strategie der vergangenen Jahre – so Himmler – könne aber nicht die Strategie der kommenden zehn Jahre bleiben. Das Wachstum scheint mit den stagnierenden Fallzahlen den Gipfel erreicht bzw. gar überschritten zu haben und auch die Bauinvestitionen müssten auf ihre Zukunftsfähigkeit hin überprüft werden. Leere Abteilungen ohne das erforderliche – aber wohl nicht vorhandene - Personal wären schließlich nicht verantwortbare Fehlinvestitionen.

Daher werde es eine große Aufgabe für den neuen Vorstand, zusammen mit dem Verwaltungsrat sowie externem Sachverstand eine für Neumarkt tragende Zukunftsstrategie zu erarbeiten. Dabei habe man sicher eine bessere Ausgangsposition als viele andere Kliniken. All das werde aber nicht reichen. Existentiell für alle Kliniken sei nämlich, dass sie mehr Geld für ihre erbrachten Leistungen und das nötige Personal erhalten.


 

 

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