

Bei den Rechenschaftsberichten und den umfangreichen Neuwahlen herrschte Harmonie pur.
Carolin Braun wünschte sich einen vierten Stellvertreter zu ihrer Entlastung und bekam ihn auch. „14-Stundentage als Bürgermeisterin sind keine Ausnahme. Da ist es besser, Arbeit und Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen“, lautete ihre Begründung.
Den größtenteils wiedergewählten Vorstand beglückwünschte sie zu seiner verantwortungsvollen Tätigkeit und pushte dahingehend, trotz der achtbaren Ergebnisse der vergangenen Wahlen nur ja nicht nachzulassen. „Opposition in einer Demokratie ist unerlässlich, wir müssen weiter wachsen“, lautete ihre Botschaft an die anwesenden Genossinnen und Genossen.
Helmut Himmler sah in der Verlegung der Monstertrassen in Richtung Ostbayern keinen allzu großen Grund zum glücklich sein. „Bei der hohen Flexibilität unseres Ministerpräsidenten kann sich niemand sicher sein, was morgen ist.“ Der Landkreis habe mittlerweile einen Anteil von 85 Prozent EEG-Strom erreicht. 54 Windkraftanlagen produzierten Strom, zehn seien genehmigt und würden gebaut und weitere 16 befänden sich im Genehmigungsverfahren – nicht zu vergessen der Photovoltaik-Anteil. „Uns könnten sich etliche oberbayerische Gemeinden zum Vorbild nehmen“, lautete Himmlers Meinung.
Die Berliner Entscheidungen zur Energiewende würden für den Endverbraucher teuer werden, war allgemeiner Tenor der Runde. Sozialdemokratische Politik dürfe nicht müde werden, für gerechtere Lebensbedingungen einzutreten. „Strom- und Versicherungskonzerne, Banken und die Finanzwirtschaft haben eine einflussreiche Lobby, wir, die SPD kümmern uns um Gerechtigkeit und soziale Verantwortung“, lautete Himmlers Schlusswort.
Bericht: Helmut Sturm, Mittelbayerische Zeitung 3.7.2015
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